Gib dem Fairplay eine Chance

BWF weiter unschlüssig ...

... neben einer BWF-Social-Media-Education für Sportler, wo man großen Wert darauf legte, den Athleten das Repräsentieren letztendlich der Sportart Badminton näherzubringen, galt  es im Vorfeld der Team-WM, dem Thomas Cup bei den Herren und dem Uber Cup bei den Damen einige Entscheidungen treffen …

 

Schon viel zu lange, nämlich über Jahre werden in dieser Sportart verschiedene Zählweisen getestet und angewendet. Das ist naturgemäß für Interessierte ohne Insiderwissen nie besonders attraktiv gewesen.

Dieses Mal war darüber zu entscheiden, ob man sich auf ein Zählsystem „Best of five“ bis 11 Piunkte – welches vom BWF-Council aufgrund der besseren Vermarktung, des besseren Verkaufens vorgeschlagen wurde – einigen konnte oder man am „Best of three“ bis 21 festhalten würde.

Vor allem in Asien verteidigte man  „Best of three“, auch mit der Begründung, dass hier Sponsoren deutlich länger im Bild blieben … und so wurde zwar mit 129:123 Stimmen für das neu vorgeschlagene System, aber eben ohne 2/3-Mehrheit entschieden, dass es keine Änderung im Zählsystem geben wird.

Allerdings, man denkt jetzt weiter bis Dezember 2018 darüber nach …

Es bleibt also alles irgendwie ungewiss, wohin uns die Reise führt und selbstverständlich sind die Bedenken jener Spitzenspieler zu respektieren, die vor einem Abändern des Zählsystems vor den olympischen Spielen 2020 warnten. Zu unterschiedlich sind doch die physischen aber auch psychischen Voraussetzungen zwischen den Zählsystemen.

Ich persönlich glaube, man hat hier eine Chance vernebelt und verzögert weiter, Badminton auch einfach für „nur Sportinteressierte“ spannender werden zu lassen.

Das damit das Coaching bleibt wie es ist, liegt in der Natur der Sache.

Ach ja, und die Aufschlagregel mit den 115cm. Die bleiben und werden mit 2/3 Mehrheit fixiert. Pech für Viktor Axelsen …